Am 24. Februar 2026 fand in der Vertretung des Saarlands beim Bund in Berlin ein parlamentarischer Abend statt, der ganz im Zeichen der Veteraninnen und Veteranen stand. Eingeladen hatte die Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Frau Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Veteranenorganisationen, der Bundeswehr, aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft folgten dieser Einladung, um sich über die Bedeutung der Veteranenkultur in Deutschland auszutauschen.
Auch für unseren Förderverein war es eine große Freude und Ehre, an dieser besonderen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen. Unser stellvertretender Vorsitzender repräsentierte unseren Verein vor Ort und nutzte die Gelegenheit, unsere Arbeit und unsere Anliegen im direkten Austausch mit vielen engagierten Partnerinnen und Partnern sowie
Entscheidungsträgern einzubringen.
In ihrer Begrüßungsrede machte Frau Generaloberstabsarzt Dr. Schilling deutlich, warum dieser Abend eine besondere Bedeutung hat. Neben der erstmaligen Durchführung eines parlamentarischen Abends, der sich gezielt den Veteraninnen und Veteranen widmet, erinnerte sie auch daran, dass sich an diesem Tag der Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine zum vierten Mal jährte. Ein Datum, das uns allen noch einmal eindringlich vor Augen führt, welche Belastungen Soldatinnen und Soldaten in Konflikten tragen – und wie wichtig es ist, sich dauerhaft um diejenigen zu kümmern, die gedient haben.
Im weiteren Verlauf des Abends fand eine Gesprächsrunde statt, in der unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Veteranenkultur beleuchtet wurden. Gemeinsam diskutierten der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, Thomas Röwekamp, die Geschäftsführerin des Personaldienstleisters Randstad, Susanne Wißfeld, sowie der Leiter des Programms „Ukraine Practical Support“ bei der NATO, Bas Wels sowie die Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr darüber, welchen wichtigen Beitrag Veteraninnen und Veteranen für unsere Gesellschaft leisten können.
Dabei stimmten alle überein, dass Soldatinnen und Soldaten Fähigkeiten mitbringen, die weit über den militärischen Dienst hinaus von großem Wert sind. Kameradschaft, Verantwortungsbewusstsein, Führungsstärke, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, auch unter Druck klare Entscheidungen zu treffen – all das sind Eigenschaften, die auch im zivilen Leben und in der Wirtschaft sehr geschätzt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt des Abends war der Ausblick auf den kommenden Nationalen Veteranentag. Dieser wird jedes Jahr am 15. Juni begangen und in Berlin unter anderem mit einer zentralen Veranstaltung rund um das Reichstagsgebäude, in diesem Jahr am 21. Juni, gewürdigt.
Selbstredend wird unser Förderverein auch dort wieder vertreten sein und – wie bereits im vergangenen Jahr – mit seiner Team-Respekt-Area aktiv zum Gelingen dieser zentralen Veranstaltung beitragen.
Das diesjährige Motto lautet „Veterans, Family and Friends“. Damit richtet sich der Blick bewusst nicht nur auf die Veteraninnen und Veteranen selbst, sondern auch auf ihre Familien, Freunde und Wegbegleiter. Menschen also, die oft im Hintergrund stehen und doch eine unverzichtbare
Rolle spielen.
Als FUAV sind wir uns dieser wichtigen Unterstützung bewusst, widmen wir doch einen Großteil unserer finanziellen und ideellen Hilfe dieser besonderen Gruppe. Bei zahlreichen Aktionen und Projekten setzen wir uns unter anderen dafür ein, das Umfeld unserer versehrten Kameradinnen und Kameraden zu unterstützen und ihnen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen.
Der Abend bot darüber hinaus viele Möglichkeiten für persönliche Gespräche, neue Kontakte und einen offenen Austausch zwischen den verschiedenen Organisationen und Institutionen. Für uns als Förderverein war es besonders wertvoll, Teil dieses Dialogs zu sein und unsere Erfahrungen und Perspektiven einzubringen.
Am Ende bleibt für uns die Erinnerung an einen sehr gelungenen Abend mit vielen guten Gesprächen, neuen Impulsen und der Gewissheit, dass das Thema Veteranenkultur in Deutschland immer mehr Aufmerksamkeit erhält.
Alle auf den Bildern bzw. Videos gezeigten Personen haben mit Einverständniserklärung (gemäß Europäischer Datenschutz Grundverordnung, auch Eltern für ihre Kinder) der Veröffentlichung ihres Bildes bei der Veranstaltung zugestimmt.





Infos zur „Gelben Schleife“